Von Jänner bis Februar 2026 wurden 312.369 neue batterieelektrische Autos zugelassen, was einem EU-Marktanteil von 18,8 % entspricht. Die vier größten Märkte der EU, die zusammen 61 % der Zulassungen batterieelektrischer Autos ausmachen, verzeichneten unterschiedliche Ergebnisse: Frankreich (+38,5%) und Deutschland (+26,3%) legten stark zu, während Belgien (-11%) und die Niederlande (-34,9%) deutliche Rückgänge hinnehmen mussten.
Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Elektroautos mit Zuwächsen
Die Zahlen bis Februar 2026 zeigten, dass die NZL von Hybrid-Elektrofahrzeugen in der EU auf 643.898 Einheiten gestiegen sind. Dieses Wachstum wurde durch Italien (+29,5%) und Spanien (+13,4%) getragen, während Deutschland mit (+1,1%) relativ stabil blieb. Frankreich, der vierte der vier größten Märkte, verzeichnete im Vergleich zu den ersten beiden Monaten des Jahres 2025 einen Rückgang von 3,9 %. Insgesamt erreichten Hybrid-Elektromodelle einen Marktanteil von 38,7 % in der EU.
NZL von Plug-in-Hybrid-Elektroautos verzeichnen weiterhin ein starkes Wachstum und erreichten in den ersten beiden Monaten des Jahres 2026 162.751 Einheiten. Dieses Wachstum wurde durch steigende Absatzzahlen in Schlüsselmärkten wie Italien (+116,1%), Spanien (+71,5%) und Deutschland (+23,8%) getragen. Damit machen neue Plug-in-Hybrid-Elektroautos nun 9,8% der EU-Neuzulassungen aus, gegenüber 7,4% im gleichen Zeitraum des Vorjahres.
Neuzulassungen von Benzin- und Diesel-Pkw ging zurück
Im bisherigen Jahresverlauf bis Februar 2026 sanken NZL von Benzinautos um 23,3%. Alle wichtigen Märkte verzeichneten Rückgänge. Frankreich erlebte den stärksten Rückgang mit einem Minus von 48,5%, gefolgt von Deutschland (-22,8%), Spanien (-20,8%) und Italien (-18,6%).
Mit 374.774 NZL in den letzten zwei Monaten sank der Marktanteil von Benzinern auf 22,5% gegenüber 29% im Vorjahreszeitraum. Der Dieselmarkt setzte seinen Abwärtstrend fort: Die Zulassungen gingen um 17,7% zurück und machten von Januar bis Februar nur noch 8,1% aller NZL aus.
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