Je nach Wohnlage fällt lt. Studie dieser Wert jedoch sehr unterschiedlich aus. Besonders in Wien gestalte sich die Suche nach einem Parkplatz schwierig. Hier benötigten Pkw-Lenkerinnen und -Lenker im Schnitt 22 Minuten pro Woche, um eine Parkmöglichkeit zu finden. Auch in anderen österreichischen Städten würden einige Runden bei der Parkplatzsuche gedreht, mit im Schnitt 17 Minuten Suchzeit pro Woche. Am Stadtrand liege der Wert mit 15 Minuten etwas niedriger, während Autofahrer in ländlichen Gebieten mit 11 Minuten vergleichsweise schnell fündig würden.

Insgesamt verfügt der Großteil der Befragten über einen eigenen Parkplatz, einen Stellplatz oder eine Anwohnerparkberechtigung. Lediglich 10% der Autofahrerinnen und Autofahrer seien auf einen Straßenparkplatz angewiesen, in Wien liege der Wert allerdings bei 34%. Dennoch seien 24% der Meinung, die Parksituation habe sich verschlechtert. Die Hauptgründe für die schwierigere Parkplatzsuche seien vielfältig. 55% der Befragten hätten die wachsende Zahl an Fahrzeugen als Hauptgrund für die Verschärfung der Lage genannt.

Gleichzeitig sei die Anzahl der verfügbaren Parkplätze reduziert worden, was 49% als Problem empfänden. Hinzu komme, dass 46% bemängelten, dass immer weniger kostenfreie Parkmöglichkeiten zur Verfügung stünden. Neben der allgemeinen Reduktion von Stellflächen erschwerten auch verschärfte Parkzeiten (31%) und die immer größer werdenden Autos (31%) die Suche nach einem geeigneten Parkplatz. Auch die steigenden Kosten für Parkgaragen bildeten für 30% der Befragten eine Hürde.

Zudem sorgten zunehmende Baustellen (29%) sowie der steigende Verkehr in den Innenstädten (29%) für weitere Herausforderungen. Betroffen seien Autofahrerinnen und Autofahrer auch durch die Ausweitung von Anrainerparkzonen (20%) sowie die zunehmende Reservierung von Stellflächen für Carsharing- und Elektrofahrzeuge (9%).