Die neue vollelektrische C-Klasse (die aber nicht als Kombi angeboten wird) ist das wichtigste neue Modell, das im erweiterten Werk in der südost-ungarischen Stadt Kecskemét vom Band läuft. Auf maximal 400.000 Autos ist das Werk nun ausgelegt, ein extrem wichtiger Arbeitgeber in dieser Region. So war es auch kein Wunder, dass der neue ungarische Ministerpräsident Péter Magyar bei der Werkserweiterung eine Rede hielt, teilweise sogar auf Deutsch.
Grazer Werk ist von Mercedes gut belegt
In Kecskemét wurden bisher die A-Klasse, der GLB und der elektrische GLC gefertigt, nun kommt die elektrische C-Klasse hinzu. Und mittlerweile steht auch fest, dass der kleine Bruder der G-Klasse nicht in Graz, sondern in Ungarn vom Band laufen wird. Dieser Beschluss richte sich aber „nicht gegen Graz“, meinte Ola Källenius im Kurzinterview am Rande der Eröffnung. Denn das Grazer Werk sei neben den vielen Aufträgen für die zivile Version auch mit den militärischen Varianten voll ausgelastet. „Graz bleibt Graz, und wir fühlen uns dort pudelwohl“, so Källenius. Ab Ende 2027 werde in Graz auch die offene Version der G-Klasse gefertigt, die sicher viele Fans finden werde, so der Mercedes-CEO.
