Das Unternehmen, das mit Schistöcken bekannt wurde, fertige die Fahrzeuge mit international zugekauften Komponenten (Controller aus Amerika, Solardach aus Wels, Batterie aus den Niederlanden) in Mondsee, erklärt Geschäftsführer Josef Kerschbaumer. Die Firma mit 200 Mitarbeitern fertigt mit hoher Wertschöpfung in Österreich – z. B. den Allradantrieb – am Standort Mondsee. Die Jahreskapazität von 200 bis 300 Fahrzeugen soll auch 2009 ausgeschöpft werden. Der größte Teil geht an Golfresorts, rund 10 % werden straßenzulassungstauglich (Aufpreis 1.500 € inklusive Einzelgehmigung) bestellt.
Die als Leicht-Kfz L6e zugelassenen Fahrzeuge seien für den Nahverkehr konzipiert, so Kerschbaumer. Das Design soll 2010 nochmals maßgebend in Richtung multifunktionelles Auto (und weniger deutlich als Golfwagen), aber nicht in Richtung Vollwertauto ausgebaut werden. Auch mit dem neuen Design seien Sechssitzer als Kapazitätsmaximum geplant. Das mittelständische Privatunternehmen, dessen Umsatz jährlich 10 bis 15 % Wachstum aufweist, spürt die Krise im Golfbereich laut Kerschbaumer derzeit nicht. Der Bereich Schi- und Teleskopstock, immer noch die größte Sparte der Firma, boomt – außer in Amerika, wo das Konsumverhalten die Krise spürbar werden lässt.
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