„Stars der Show“ waren vier Automobile, die nach und nach enthüllt wurden, zwei von ihnen sind bereits bestellbar: Der SUV Aion V ab 35.990 Euro und die Schräghecklimousine Aion UT ab 26.990 Euro. Neben den beiden ab sofort bestellbaren Aion-Modellen waren auch der Supersportwagen Hyptec SSR – der allerdings vorerst nicht nach Österreich kommt – sowie der Plug-in-Hybrid GAC S7 zu bestaunen.
Als offizieller Importeur verantwortet die Colmobil GmbH den Aufbau von GAC und arbeitet parallel an der Entwicklung eines Händler- und Servicenetzes. Lars Pauly, CEO von Colmobil in Österreich, begrüßte anwesende Händler, Journalisten und Branchenbegleiter in einem Wiener Hotel zur Marken- und Modellpräsentation.
Zügiger Start
In seiner Präsentation betonte Deniz May, General Manager GAC Eastern Europe, die Bedeutung des Herstellers im Ranking der globalen Autowirtschaft. Der Konzern blickt auf eine lange Geschichte zurück, die 1954 begonnen hat. GAC unterhält in Mailand ein eigenes Design Center und produziert global - für Europa lässt man bei Magna endfertigen.
Der Grazer Auftragsfertiger war durch Manuel Jenkin-Weinrich, Produktionsleiter bei Magna, vertreten. Er betonte die hohe Qualität der Fertigung, welche man den beiden Aion-Modellen in Graz mitgebe. Es stecke "eine Menge Österreich" in den Fahrzeugen, so Jenkin Weinrich.
Der GAC-Konzern vermarktet BEV unter der Submarke Aion, Plug-ins werden unter der Marke GAC angeboten. Vonseiten des Herstellers war bei der Start-Party zu hören, dass man in den nächsten 2 Jahren etwa 5 bis 6 Modelle in verschiedenen Antriebsvarianten bringen will.
Mit dem Wechsel von Dipl.-Kfm. Felix Wannemacher zu GAC ist auch eine interessante Branchen-Personalie vom Event zu vermelden. Wannemacher, zuletzt bei Jaguar Land Rover (wo er auch 5 Jahre lang Österreich-Geschäftsführer war) tätig, verantwortet seit Anfang Juli beim chinesischen Hersteller die Steuerung mehrerer europäischer Importgesellschaften.
GAC ist bereits in Märkten wie Portugal, Frankreich und Polen tätig, am Tag vor dem Österreich-Event startete man in Slowenien.
Detaillierte Ziele zum Händlernetzaufbau oder gar Verkaufserwartungen waren bei all der Feierstimmung zwar nicht zu erfahren – man wolle aber zügig vorgehen, so Lars Pauly. Anwesende Vertreter bekannter Handelsorganisationen wirkten durchaus interessiert...
