In den vergangenen Jahren hatte bp bereits seine Tankstellennetze in der Schweiz (2022), in der Türkei (2024) und in den Niederlanden (2025) verkauft – jetzt folgt Österreich. Betroffen sind 250 Standorte, die in unterschiedlichen Eigentumsverhältnissen stehen.
Das Unternehmen will sich, wie es am 20. Juli in einer Aussendung hieß, auf das Downstream-Portfolio konzentrieren: Hier sei bp besonders wettbewerbsfähig. Die Mitarbeiter und Mitarbeiter sollen in den kommenden Wochen dabei unterstützt werden, den Wechsel zum neuen Eigentümer zu gestalten.
Käufer ist die Schweizer volenergy AG, einer der führenden Anbieter von flüssigen Energielösungen mit 730 Standorten: 2022 erwarb man bereits die rund 300 Schweizer bp-Standorte und betreibt daneben auch noch Diskontmarken wie Ruedi Rüssel und Miniprix.
Der Name bp verschwindet aber nicht aus Österreich: Es gibt eine Lizenzvereinbarung, die nach den behördlichen Genehmigungen – also vermutlich Ende 2026 – in Kraft tritt.
