Die Vorzeichen, dass die Auflage 2026 von Erfolg gekrönt sein könnte, stehen nicht schlecht. Denn trotz eines derzeit nicht gerade einfachen wirtschaftlichen Umfelds erwarten die Veranstalter mit rund 4.400 bis 4.500 Aussteller aus über 80 Ländern ein Plus von 5 Prozent auf Ausstellerseite. Die Fachbesucher sollen mit einer breiten Themenpalette angesprochen werden, unter anderem KI, Elektromobilität, Digitalisierung und autonomes Fahren und wie diese die Kfz-Branche verändern könnten.

Daneben sollen neue Formate und Angebote ebenfalls mehr Publikum in die Mainstadt locken. Denn die Bedeutung des Automotive Aftermarkets ist nach wie vor ungebrochen. Die Messeverantwortlichen verweisen auf aktuelle Prognosen von Frost & Sullivan, wonach die Branche 2026 um 5,8 Prozent zulegen könnte. Mögliche Treiber sind die steigende Lebensdauer von Fahrzeugen, die wachsende Bedeutung des freien Kfz-Ersatzteilmarkts sowie neue Chancen durch die Elektromobilität.

War früher die Automechanika vor allem eine Ordermesse, so rückt jetzt die Vernetzung der einzelnen Marktteilnehmer in den Mittelpunkt. Mit neuen Formaten will man auch die „Jugend“ ansprechen, denn schließlich steht die Branche aufgrund des Fachkräftemangels vor einigen Herausforderungen. „Aus- und Weiterbildung ist und bleibt wichtig für die gesamte Branche. Deshalb organisieren wir neben einer Reihe von kostenlosen, zertifizierten Praxis-Workshops ein vielseitiges und umfangreiches Bühnenprogramm“, erklärt Olaf Mußhoff, Director Automechanika Frankfurt.

Dieser war es auch, der kürzlich bei einer Veranstaltung in Wien die Automechanika Frankfurt als die „Innovationsplattform der Branche“ bezeichnete. In diesem Jahr wird es laut Mußhoff mehr interaktive Formate und mehr Networking geben. „Eine Messe wie die Automechanika muss sich verändern, wir müssen uns an die Bedürfnisse anpassen.“ 

Gute Vorzeichen für 2026
Brand Director Michael Johannes und seine Erwartungen an „die beste Automechanika in der Geschichte“.