Teil des Jubiläums waren, genau wie vor zehn Jahren, ausgiebige Testfahrten mit Hyundai-Wasserstoff-Pkws von einst (ix35 FCEV) und jetzt (Nexo) von Innsbruck mit Zwischenstopp Sterzing nach Bozen in Südtirol.

Hyundai Österreich blickt auf zehn Jahre erfolgreiche Partnerschaft zurück und will das Thema Wasserstoff gemeinsam und konzertiert zum Rollout bringen. „Hyundai hat Wasserstoff als eine von fünf tragenden Säulen definiert, und das nicht nur bei der Mobilität auf der Straße, sondern auch bei Zügen, Schiffen und im Flugverkehr“, betonte Roland Punzengruber, Geschäftsführer des Hyundai-Importeurs in Österreich.

„Serienreif, unproblematisch und haltbar“

Das Jubiläum bot auch den idealen Rahmen, um den neuen Hyundai-SUV Nexo vorzustellen. „Weltweit sind über 60.000 Wasserstofffahrzeuge von Hyundai im Einsatz. Die Technologie ist serienreif, unproblematisch und haltbar“, so Punzengruber. Nun brauche es die notwendigen Ökosysteme. Und die gestalten sich in Österreich äußerst schwierig. Im Vorjahr hat die OMV mangels Wirtschaftlichkeit alle öffentlich zugänglichen Wasserstoff-Tankstellen in Österreich geschlossen. „Damit die Technologie entwickelt werden kann, ist es unumgänglich, dass an der Infrastruktur gebaut wird.“ Matthias Müller von Hydrofy verwies in diesem Zusammenhang auf die AFIR-Verordnung, die verbindliche Ausbauziele für Wasserstoff-Tankstellen vorsieht. Bis 2030 müsste in Österreich in allen Urban Nodes (das sind die Landeshauptstädte) sowie entlang von den zwei Korridoren „Salzburg-Ljubljana“ und „Linz-Regensburg“ eine entsprechende Infrastruktur vorhanden sein. „Elf Stationen sind das Minimumszenario, je nach Betrachtungsweise des nationalen Strategierahmens könnten es bis zu 30 Tankstellen sein“, hielt Müller fest. 

Bei den Testfahrten waren auch weitere Vertreter der Green Energy Center Europe Codex Partnerschaft vor Ort und konnten sich ebenso wie Pressevertreter einen Überblick über die Fahrzeuge und das Wasserstoffzentrum IIT Hydrogen in Bozen verschaffen.