So wurde der Umsatz um 8 Prozent auf 1,11 Milliarden Euro gesteigert. Zwei Drittel des Umsatzes wurden außerhalb Deutschlands generiert, am Heimmarkt selbst "wurde sogar ein überproportionales Wachstum erzielt". An dem guten Ergebnis lässt Liqui Moly auch die Beschäftigten teilhaben und zahlt eine Prämie von jeweils 7.000 Euro an die fast 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Im Vorjahr konnten mit 119.000 Tonnen Öl, 40 Millionen Ölgebinde und 25 Millionen Additivdosen neue Produktionsrekorde erzielt weden. "Um weiter wachsen zu können, ist am Standort Saarlouis der Ausbau der Produktionskapazität auf 160.000 Tonnen Öl geplant", erklärt Geschäftsführer Dr. Uli Weller. Weitere Produktionskapazitäten sollen laut Unternehmen am Firmensitz in Ulm, durch zusätzliche Abfülllinien, Automatisierung und Digitalisierung, geschaffen werden.
Auch in Zukunft stehen die Zeichen auf Wachstum: So sollen 2026 neue Auslandgesellschaften in China, der Schweiz und der Türkei eröffnet werden. "In diesen Ländern sind wir schon viele Jahre aktiv, wollen aber die Märkte besser durchdringen und die vorhandenen Potenziale besser ausschöpfen", betont Geschäftsführer Salvatore Coniglio.
Künftig will Liqui Moly den Großteil der produzierten Waren in einem Logistikzentrum im Ulmer Norden lagern, der Spatenstich dafür ist 2026 geplant. "Das größte Bauvorhaben in der Unternehmensgeschichte wird unsere logistischen Abläufe immens verbessern", sagt Geschäftsführer Günter Hiermaier.
