Der Markt sei durch eine robuste Konsumnachfrage gestützt worden, die durch neue und überarbeitete Steuervorteile und Förderprogramme in wichtigen europäischen Ländern begünstigt worden sei.  Im 1. Quartal 2026 wurden 546.937 neue batterieelektrische Fahrzeuge zugelassen, was einem Marktanteil von 19,4 % in der EU entspricht. Die 4 größten Märkte der EU, die zusammen über 60 % der NZL batterieelektrischer Fahrzeuge ausmachen, verzeichneten gemischte Ergebnisse: Italien (+65,7 %), Frankreich (+50,4 %) und Deutschland (+41,3 %) legten stark zu. Belgien hingegen musste einen Rückgang von 2,3 % hinnehmen.

Starke Nachfrage nach Hybridfahrzeugen

Die Zahlen des 1. Quartals 2026 zeigen auch einen Anstieg der NZL von Hybridfahrzeugen in der EU auf 1.089.421 Einheiten. Dieses Wachstum wurde durch Italien (+25,8 %) und Spanien (+18,5 %) getragen, wobei auch Deutschland (+7,4 %) und Frankreich (+3,1 %) einen positiven Beitrag leisteten. Insgesamt erreichten Hybridmodelle einen MA von 38,6 % in der EU. NZL von Plug-in-Hybrid-Elektroautos steigen weiter und erreichten in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 268.344 Einheiten. Dieses Wachstum wurde durch steigende Absatzzahlen in Schlüsselmärkten wie Italien (+110,1 %), Spanien (+74,2 %) und Deutschland (+19,3 %) getragen. Damit machen neue Plug-in-Hybrid-Elektroautos nun 9,5 % der EU-Zulassungen aus, gegenüber 7,6 % im ersten Quartal 2025.

Rückgänge bei klassischen Verbrennern

Bis zum Ende des 1. Quartals 2026 gingen NZL von Benzin-Pkw um 18,2 % zurück, wobei Rückgänge in allen wichtigen Märkten zu verzeichnen waren. Frankreich verzeichnete den stärksten Rückgang mit einem Minus von 40,3 %, während auch andere wichtige Märkte zweistellige Rückgänge verzeichneten: Italien (-18,6 %), Spanien (-18,1 %) und Deutschland (-16,1 %).Mit 636.502 NZL in den letzten 3 Monaten sank der MA von Benzinern auf 22,6 % gegenüber 28,7 % im 1. Quartal 2025. Auch der Markt für Dieselfahrzeuge setzte seinen Abwärtstrend fort, wenn auch langsamer: Die Stückzahlen gingen um 15,7 % zurück und machten im 1. Quartal 2026 noch 7,7 % der Neuzulassungen aus.

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