Es sind eindrucksvolle Zahlen, die sich aus den Geburts-Statistiken ergeben: Während Österreich Anfang der 60er-Jahre mehr als 130.000 Geburten pro Jahr zu verzeichnen hatte, waren es in den Jahren rund um 2010 nicht einmal 80.000 pro Jahr.

Ganz grob zusammengefasst: Während die Fachkräfte aus den 60ern jetzt in Pension gehen, kommt nun knapp die Hälfte als potenzielle Fachkräfte nach und könnte jetzt eine Lehre oder eine höhere Ausbildung beginnen. 

Die Geburtenzahlen von 1960 bis 1965:

Jahrgang Zahl der Geburten
1960 125.945
1961 131.563
1962 133.253
1963 134.809
1964 133.841
1965 129.924

Im Vergleich dazu die Geburtenzahlen von 2005 bis 2010:

Jahrgang Zahl der Geburten
2005 78.190
2006 77.814
2007 76.250
2008 77.752
2009 76.344
2010 78.742

Außerdem entscheiden sich heute nicht nur absolut, sondern auch relativ viel weniger junge Leute für eine Lehre. (Dafür haben wir zumindest einen entsprechenden Zuzug, der sich stark im Handwerk ansiedelt.)

Klar ist: Für die Handwerks-Betriebe und damit auch für die Kfz-Betriebe (Mechanik, Lack und Karosserie, Reifen) stehen heute deutlich weniger potenzielle Mitarbeiter zur Verfügung, die aber gleichzeitig über mehr Kompetenz verfügen müssen. Das heißt nicht, dass ein Mechaniker aus den 1970er-Jahren nicht ein hervorragender Schrauber war, ganz im Gegenteil. Aber der Kfz-Techniker von heute muss ein passabler Schrauber sein UND ein hervorragender Mechatroniker, der Fahrzeugelektronik, Hochvolt-Technologie, komplexe Diagnose und Kalibrierung beherrscht. Dazu kommen immer neue Systeme, Lösungen, verändertes Kundenverhalten und natürlich die Digitalisierung und die KI.

Mehr dazu: Digitalisierte Werkstatt gegen den Fachkräftemangel

Im letzteren liegt auch ein Teil der Lösung: Die Prozesse müssen deutlich besser und effizienter werden. Für diese Verbesserungen und Optimierungen braucht es die richtigen Partner, die Werkzeuge und Lösungen liefern, die Aus- und Weiterbildung ermöglichen und Ansprechpartner bei den vielfältigen Herausforderungen sind.

Über all das wollen wir übrigens nächste Woche beim A&W WERKSTATT-FORUM sprechen, sowohl auf der Bühne als auch im Event-Forum mit unseren Ausstellern und mit den Kollegen. Dafür sollten Sie sich Zeit nehmen und sich hier anmelden. Wir freuen uns drauf.