„Die aktuellen Ergebnisse bestätigen, dass chinesische Hersteller beim Thema Fahrzeugsicherheit mittlerweile auf hohem Niveau unterwegs sind“, erklärt ÖAMTC-Techniker Thomas Hava. Alle drei getesteten Modelle hätten sowohl beim Unfallschutz und der Unfallvermeidung als auch bei Rettung und Bergung nach einem Crash überzeugt.
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Besonders gut schnitt der Leapmotor B05 ab. Er erzielte unter anderem beim Insassenschutz sowie bei den Notbremsassistenten starke Ergebnisse. Auch Aion UT und Geely E2 erreichten insgesamt hohe Sicherheitswerte. Schwächen orteten die Tester unter anderem bei der Bedienung über große Touchscreens sowie in einzelnen Situationen bei den Assistenzsystemen. Insgesamt zeigt der Test laut ÖAMTC jedoch, dass auch in Europa noch weniger bekannte chinesische Hersteller hohe Ansprüche an die Fahrzeugsicherheit stellen.
Fünf Sterne nur mit optionalem Sicherheitspaket
Beim Cupra Raval wird dagegen deutlich, welchen Einfluss die serienmäßige Ausstattung auf die Euro-NCAP-Bewertung hat. Beim Unfallschutz erreicht das Elektroauto 91 Prozent der möglichen Punkte und überzeugt damit in den eigentlichen Crashtests. Für fünf Sterne fehlen in der Grundausstattung jedoch zusätzliche Assistenzsysteme, die erst mit einem optionalen Sicherheitspaket an Bord sind.
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„Fahrassistenzsysteme sind mittlerweile von zentraler Bedeutung, denn sie können helfen, Unfälle gänzlich zu verhindern oder zumindest deren Folgen zu mindern“, so Hava. Konsumenten sollten deshalb nicht ausschließlich auf die Sternebewertung achten, sondern auch prüfen, welche Sicherheitssysteme tatsächlich serienmäßig verbaut sind. Aus Sicht des ÖAMTC sollte Sicherheit grundsätzlich nicht von kostenpflichtiger Sonderausstattung abhängen.
Die Ergebnisse im Überblick:
- AION UT: 5 Sterne
- GEELY E2: 5 Sterne
- Leapmotor B05: 5 Sterne
- CUPRA Raval: 4 Sterne, mit Sicherheitspaket 5 Sterne
