Handelskonflikte (etwa zwischen den USA und China), starke Überschuldung vieler Länder in Europa, das verlorene Vertrauen in den Diesel – und nicht zuletzt die Folgen des Brexit: All dies führt derzeit zu einer gewissen Zurückhaltung der Kunden beim Kauf von Luxusgütern, zu denen auch Autos gehören.
Betroffen ist davon auch Bosch, der weltweit größte Automobilzulieferer: Und daher waren auf der Bilanzpressekonferenz in Renningen bei Stuttgart auch Fragen der deutschen Kollegen nach betriebsbedingten Kündigungen in den großen Werken für Dieselkomponenten (wie etwa Homburg) unvermeidbar. Ja, man werde sich von Mitarbeitern trennen müssen, sagte Bosch-Chef Dr. Volkmar Denner, allerdings werde man dies sozial verträglich machen.
Die eingangs erwähnten Probleme werden auch dafür sorgen, dass bei Bosch weltweit nach dem Rekordjahr 2018 (+2,2 % beim Umsatz auf 76,8 Mrd. €) heuer wohl nur mehr leichtes Wachstum erfolgen werde, hieß es bei der Pressekonferenz. Details zum Vorjahr entnehmen Sie bitte den Charts im Anhang!
Trotz des Rückgangs am Dieselmarkt hält man bei Bosch an den Verbesserungen dieser Motorentechnik fest. Details dazu will Denner nächste Woche auf dem Motorensymposium in Wien präsentieren: In Renningen erklärte er, dass es gelungen sei, den NOx-Ausstoß auch bei harten Beschleunigungsvorgängen oder hohen Autobahngeschwindigkeiten weiter zu senken.
Weitere Details lesen Sie in der AUTO-Information Nr. 2469 vom 10. Mai 2019! •
