Das Umfrage-Institut hat 250 E-Autofahrer befragt, von diesen planen mehr als 80 Prozent, in den kommenden Sommermonaten mindestens eine längere Reise mit ihrem E-Auto zu unternehmen. "81,2 % blicken solchen Strecken zuversichtlich entgegen, für mehr als die Hälfte spielt Reichweitenangst kaum noch oder gar keine Rolle", so die Auswertung der Befragung.

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Elektromobilität hemmt die Reiselsut unserer nördlichen Nachbarn keineswegs. Eine Ionity-Auswertung zeigt, dass viele mit ihrem Stromer außer Landes fahren. In den Reisemonaten Juni, Juli und August findet bereits mehr als ein Drittel aller Ladevorgänge der deutschen IONITY-Kunden außerhalb Deutschlands statt – am häufigsten in Frankreich, Italien und Österreich. Manche Routen reichen bis zu 2.000 Kilometer in den Norden Norwegens.

Entspannter verreisen

Aber das E-Auto verändert das Reiseerlebnis, zeigt die Auswertung. So geben je ein Viertel an, dass sie geringere Kosten, verbesserte Umweltfreundlichkeit oder höheren Reisekomfort schätzen. Mehr als die Hälfte schätzen Ladepausen nicht unangenehmer ein als frühere Tankstopps. 

Drei Viertel nutzen Lade-Abos

Während das Ad-hoc-Laden (Zahlen mit Kreditkarte) bereits etwa 25 Prozent der Befragten nutzen, setzen drei Viertel nach wie vor auf zumindest ein Abo (Karte, App eines Anbieters). 

Was die elektrisch Reisenden stört, sind in erster Linie defekte Ladepunkte oder die Gefahr, an der Ladestation warten zu müssen. Ionity empfiehlt, dies bei der Routenplanung zu berücksichtigen, und verweist auf die eigene App, in der die Auslastung und Stoßzeiten der einzelnen Standorte angezeigt werden.