Das überrascht insofern nicht, da SATA kürzlich das Unternehmen SATA Automation gegründet hat, das sich mit dem Einsatz von Robotiklösungen in der Lackierkabine beschäftigt. In Frankfurt wird beides gezeigt, sowohl Neuheiten in der manuellen Lackiertechnik als auch eine Robotiklösung, die das automatisierte Lackieren für viele Werkstätten attraktiv machen könnte.
Neue Sondereditionen
Am SATA-Messestand präsentiert das Unternehmen unter anderem die jet X basecoat Edition und die jet X clearcoat Edition. Die beiden Lackierpistolen verbinden die bewährte Leistung der jet X mit einem exklusiven Design, das ihren Einsatzzweck auf den ersten Blick sichtbar macht. Zudem sind einige Neuerungen an Bord. Darüber hinaus stellt SATA mit der jet X by Stilbruch eine exklusive Sonderedition vor, die gemeinsam mit dem Künstler Alex Bloch entstanden ist. Das ausdrucksstarke Design macht die Lackierpistole zu einem besonderen Werkzeug – und wohl zu einem begehrten Sammlerstück.
Die Automatisierung des Lackierprozesses
Nur wenige Meter vom SATA-Hauptstand entfernt zeigt SATA Automation die Automatisierungslösung „jetstream“, und zwar live im Einsatz. Fachbesuchern bietet sich die Möglichkeit, den Lackierprozess live zu erleben und sich mit den Experten über die Möglichkeiten der Automatisierung in der Reparaturlackierung auszutauschen.
Neben der Gründung von SATA Automation hat sich der Applikationsspezialist auch am chinesischen Start-up CurveRobot beteiligt. CurveRobot verfügt über viel Expertise im Bereich Robotik, SATA bringt mehr als 100 Jahre Erfahrung in Düsentechnologie und Lackapplikation ein. SATA Automation verfügt über das exklusive Vertriebsrecht für den „jetstream“ in Europa und Nordamerika.
Übernahme bis zu 35 Prozent der Aufgaben
Der neuartige Roboter ist auch als Antwort auf Kostendruck und Fachkräftemangel gedacht. „Unsere Lösung ist ein Werkzeug zur Umsatzsteigerung und Kostensenkung für Karosserie- und Lackierbetriebe. Der ‚jetstream‘ kann heute bereits bis zu 35 Prozent der Lackieraufgaben in höchster Qualität übernehmen“, teilt SATA-Geschäftsführer Mike Wolf mit. Die Investition in den Lackierroboter rentiert sich laut ihm in weniger als drei Jahren. „Wir legen weiterhin größten Wert auf den Schulterschluss mit unseren Partnern in der Lackindustrie und entwickeln gemeinsam spezifische Programme für deren Produktlinien.“
