„Die Technologie ist bereit, aber bidirektionales Laden löst vor allem ein Problem der Energieversorger mit dem stockenden Netzausbau", fasst Studienautor und UScale-Gründer Dr. Axel Sprenger zusammen. "Ohne die Nutzer geht die Rechnung nicht auf. Die Studie zeigt, dass die Nutzer noch überzeugt werden müssen.“
Großes Interesse, handfeste Nachteile
Für die Studie wurden über 10.000 Personen, darunter auch Verbrennerfahrer, in 5 europäischen Märkten (nicht Österreich) befragt. Der Bekanntheitsgrad von Bidi-Laden ist hoch: Fast drei Viertel der E-Fahrer kennt den Begriff, selbst bei den Verbrennerfahrern liegt der Wert über der Hälfte. 53 Prozent der BEV-Fahrer können sich vorstellen, bidirektionales Laden zu nutzen. Unter den Verbrenner-Fahrern sind es immerhin 22 Prozent.
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Der Bruch erfolgt, wenn die Befragten Vor- und Nachteile abwägen sollen, also Erlöse mit der nötigen Vorab-Investition. Dann seien nur noch 17 Prozent der BEV-Fahrer interessiert und bereit, eine Investition in Betracht zu ziehen, so die Studie. Dieser Effekt vergrößere sich, wenn die Erlös- und Investitionssituation ungünstiger dargestellt werde.
Als "größten Bremsklotz" stuft UScale denn auch die nötige Vorab-Investition ein, gefolgt von Bedenken bezüglich der Batterie-Alterung oder Unausgegorenheit der Technik.
