Er ist (auch wenn der Bestand von Jahr zu Jahr abnimmt) seit rund 25 Jahren aus dem österreichischen Straßenbild nicht wegzudenken: Die Rede ist vom smart, der (in Kooperation mit Renault) zwar auch als Viertürer gebaut, aber vor allem als Zweisitzer mit anfangs nur 2,50 und später 2,70 Meter Länge verkauft wurde. Mit dem Ur-smart haben die Fahrzeuge, die mittlerweile alle ausschließlich mit E-Motor gebaut werden und aus chinesischer Produktion kommen, nichts mehr zu tun. Das kleine Team um Sarah Lamboj bringt nach dem smart #1 und dem smart #3 bald auch das dritte Modell auf den österreichischen Markt.
Mit den Ergebnissen des Vorjahres sei sie zufrieden, meint Lamboj im Interview: „2024 war unser erstes komplettes offizielles Verkaufsjahr mit dem neuen Produktportfolio. Wir sind mit einem achtköpfigen Team gestartet und haben 461 Neuzulassungen erreicht. Das bewerten wir als großen Erfolg.“ Der Importeur habe 2 neue Modelle auf den Markt gebracht: „Man verbindet uns nicht mehr nur mit dem Zweisitzer von früher, sondern auch mit dem neuen Portfolio.“
Ab Mitte dieses Jahres soll der neue smart #5 das Programm nach oben erweitern: „Unser Ziel ist es, so bald wie möglich Probefahrten anzubieten. Wenn alles nach Plan verläuft, könnte der smart #5 in Zukunft etwa ein Drittel unseres Gesamtvolumens ausmachen“, sagt Lamboj: Im C/D-Segment spreche man eine andere Zielgruppe an als bisher.
Und was kommt dann? „Wir haben einige Ideen in der Pipeline. Geplant ist, jedes Jahr ein neues Modell auf den Markt zu bringen. Das Modell für 2026 wird nicht größer sein als der smart #5. In welchem Segment es jedoch angesiedelt sein wird, ist noch unklar. Wir hoffen, noch in diesem Jahr mehr über die Tendenzen erzählen zu können.“ Also eventuell ein neuer Zweisitzer? Lamboj: „Einen möglichen Nachfolger für den Zweisitzer schließen wir nicht aus, aber konkret entschieden ist noch nichts.“
Das Verkaufsnetz von einem Händler pro Bundesland könnte vorsichtig erweitert werden: „Jetzt wollen wir weiter evaluieren, ob eine Netzerweiterung vernünftig ist. Das werden wir uns anhand der Zahlen genau ansehen und mit unseren Partnern besprechen. In -einigen Bundesländern wäre das Potenzial vorhanden“, meint Lamboj: Das gilt auch für den Servicebereich, der im Vorjahr bereits auf 14 Standorte erweitert wurde. „Anfragen erhalten wir regelmäßig.“