74 Prozent der im Rahmen der 32. Welle des Händler-Trend Barometer Österreich befragten Kfz-Betriebe bewerten die Bedeutung des Gebrauchtwagengeschäfts für ihr Unternehmen als hoch beziehungsweise eher hoch. Im zweiten Quartal 2025 waren es 67 Prozent. Beim Ertragsanteil fällt die Bewertung zurückhaltender aus: 42 Prozent stufen diesen als hoch oder eher hoch ein.
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Auch für die kommenden zwölf Monate erwarten die Händler eine weitere Aufwertung: 53 Prozent rechnen mit einer steigenden Bedeutung des GW-Geschäfts, lediglich 11 Prozent mit einem Rückgang. Gleichzeitig wollen 50 Prozent der Betriebe ihre Aktivitäten zur besseren Nutzung des vorhandenen Potenzials verstärken.
Beschaffung bleibt Herausforderung
Als größte Herausforderungen gelten die Verfügbarkeit von Eintauschfahrzeugen, die von 35 Prozent als großes beziehungsweise eher großes Problem bewertet wird, sowie jene von Zukauffahrzeugen mit 33 Prozent. Für 34 Prozent stellt zudem der starke Privatmarkt eine Herausforderung dar.
Die komplette Studie: Händler-Trend-Barometer Österreich Welle 32 (für A&W-Pro-Abonnenten)
Deutlich gestiegen ist die Einschätzung des Potenzials gebrauchter Elektroautos: 41 Prozent bewerten dieses als hoch beziehungsweise eher hoch. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es lediglich 13 Prozent. Das größte Potenzial sehen die Händler weiterhin bei Jungwagen bis vier Jahre, wenngleich der entsprechende Wert von 64 auf 57 Prozent zurückging.
Der Händler-Trend Barometer Österreich wird von puls Marktforschung in Kooperation mit Santander Consumer Bank sowie AUTO & Wirtschaft quartalsweise durchgeführt.
