Neben den Berichten des Rechnungsabschlusses verwies Stephanie Ernst, MSc, MBA, Landesgremialobfrau des Wiener Fahrzeughandels, auf die aktuelle Werbekampagne „Lass Dir beim Autokauf keinen Bären aufbinden“ des Wiener Fahrzeughandels, auf die es bereits positive Resonanz gegeben habe. Darüber hinaus appellierte sie auch an die Mitglieder, das „Autovolksbegehren: Kosten runter!“ zu unterstützen.
Ing. Georg Ringseis, Landesinnungsmeister der Wiener Fahrzeugtechnik: „Unser größtes Thema ist der Fachkräftemangel. Wir rühren fleißig die Werbetrommel für die Berufe Kfz-Techniker und Karosseriebautechniker, leider müssen wir miterleben, dass sich nach der Lehrabschlussprüfung viele anders entscheiden. Gleichzeitig gehen wir in die Offensive und haben heuer bereits gemeinsam mit den Metalltechnikern im Donauzentrum eine Veranstaltung organisiert, in deren Rahmen die Berufe nahegebracht wurden. Wir konnten nicht nur zukünftige Arbeitskräfte, sondern auch deren Meinungsbildner, also Eltern oder Großeltern, erreichen. Wir wollen auch kommendes Jahr diese Veranstaltung wieder abhalten. Der Vorteil ist, dass wir vom Donauzentrum unterstützt wurden – ein guter Weg für die Fachkräfte zu werben.“ Ringseis appellierte auch an die Anwesenden, Förderungsmöglichkeiten bei der Einstellung beispielsweise von Lehrlingen oder Arbeitskräften über 50 Jahren in Anspruch zu nehmen. Förderungen müssten allerdings vor Antritt des Dienstverhältnisses eingereicht werden. Die Landesinnung der WK-Wien könne ihre Mitglieder der Fahrzeugtechnik diesbezüglich auch beraten. „§ 57a – Korrekte Fahrzeugbegutachtung ist Voraussetzung, Perfektion jedoch erstrebenswert!“ – zu diesem Thema referierte Ing. Alois Gabat, MA 46 Wiener Landesfahrzeugprüfstelle.
Weitere Berichte enthält die Ausgabe Nr. 2691 der AUTO-Information, die am Freitag, dem 13. Oktober 2023 erscheint.
