Auch bei Ford Austria weiß man: Ohne zufriedene Händler geht es nicht. Dass die Stimmung im Netz durch die neuen Verträge und den gleichzeitigen Wegfall einst wichtiger Verbrenner-Modelle zeitweise nicht die beste war, schlug sich auch im „Händlerradar“ nieder, obwohl im Vorjahr wieder ein Aufwärtstrend erkennbar war. Heuer will man diese positive Entwicklung fortsetzen. Erster Schritt: Vier auf Österreich verteilte Termine mit allen Eigen-tümern und Verkaufsleitern, bei denen man im Jänner nicht nur die Probleme austauschte, sondern auch die Chancen für 2026 sowie die Verkaufs- und Marketingstrategie besprach.

Nummer 1 bei den leichten Nutzfahrzeugen

Erster Punkt: dort ansetzen, wo Ford traditionell stark ist, also bei den Nutzfahrzeugen. Und so wurden die „Gewerbewochen“ ins Leben gerufen, die sich im Februar und März zu einem „Ertragsturbo für den österreichischen Handel“ entwickelt haben, wie es Ford-Austria-Chef Mag. Andreas Oberascher ausdrückt. Als „Türöffner“ hat sich die doppelte Bonus-Struktur erwiesen, also die Kombination aus „Ford Umstiegsbonus“ und „Lagerbonus“.

Mit bis zu 10.000 Euro Preisnachlass für vollelektrische Nutzfahrzeuge hat sich Ford an die Spitze des Wettbewerbs gesetzt. Dazu kommt der „Lagerbonus“ von maximal 1.500 Euro, der auch für Verbrenner gilt. Das erfreuliche Resultat: Mit 592 Neuzulassungen (18,8 Prozent Marktanteil) lag Ford im Februar an der Spitze bei den leichten Nutzfahrzeugen (N1). 

Als Erfolg hat sich auch die Kampagne für die Pkw-Modelle Puma und Explorer erwiesen: Oberascher spricht von einer „höchst zufriedenstellenden Schauraum-Frequenz. Im Februar haben sich so viele Kunden wie nie zuvor für den Explorer entschieden.“ Das Resultat: Addiert man die Neuzulassungen von Pkws und N1, kam Ford im Februar auf 1.238 Stück (5,1 Prozent Marktanteil) und damit wieder in die Top 5 des Markenrankings.

Diese Erfolge sollen weitergehen, wie im März bei einem Treffen mit der Spitze des Händlerverbands in Linz besprochen wurde: Im März gab es das beste Volumen an vollelektrischen Autos aller Zeiten. Und Ende des Jahres startet der neue Transit City mit 56-kWh-Batterie und einer Reichweite von 254 Kilometern für den Einsatz im städtischen Umfeld – als Einzelkabine für Umbauten aller Art sowie als Kastenwagen mit zwei Radständen und zwei Höhen.