Im Sommer letzten Jahres war die erste Produktionslinie für die neue Generation von E-Motoren in Betrieb gegangen. Etwas über 8.500 E-Motoren für den BMW iX3 verließen 2025 das Werk Steyr. Mit einer Stückzahlsteigerung auf der ersten Linie, als auch der Inbetriebnahme der zweiten Produktionslinie, soll heuer eine sechsstellige Zahl an E-Motoren produziert werden. „Wir freuen uns über die Beliebtheit unserer neuen vollelektrischen Modelle der ‚Neuen Klasse‘. Der BMW iX3 ist bereits jetzt das meistbestellte BMW E-Modell in Österreich. Auch der kürzlich vorgestellte BMW i3 stößt auf große Zustimmung. Mit dem Serienstart der zweiten Produktionslinie werden wir unsere Fahrzeugwerke Debrecen und München mit mehr jener Motoren beliefern, die in diesen Modellen stecken. Das ist unser Beitrag zum Hochlauf der ‚Neuen Klasse‘,“ so Harald Gottsche, Leiter des BMW Group Werk Steyr.
Auch Sport-Variante für BMW M wird vom Band laufen
Helmut Hochsteiner, Leiter der E-Antriebsproduktion im BMW Group Werk Steyr, erklärt: „Zusätzlich zur Kapazitätssteigerung bietet diese neue Produktionslinie mehr Flexibilität für Antriebsvarianten. Künftig wird an dieser Linie neben dem regulären Elektromotor der sechsten Generation auch eine Sport-Variante für BMW M vom Band laufen. Wir sind damit bestens aufgestellt, um den Wandel zur Elektromobilität auch aus Steyr heraus weiter voranzutreiben.“ Die Kapazitäten für Diesel- und Otto-Motoren blieben vom Aufbau des Produktionssystems für die elektrischen Antriebsmaschinen unberührt. Neben der Komponentenproduktion in der Mechanischen Fertigung und etlichen Vormontagebändern, umfasst das Produktionssystem im Werk Steyr nun vier Montagebänder für Verbrennungsmotoren und zwei leistungsstarke Montagelinien für E-Motoren. „Wir produzieren im Werk Steyr damit ab sofort an sechs Montagelinien Motoren für alle Antriebskonzepte. Damit sind wir flexibel aufgestellt, um die Kundenwünsche in den weltweiten Märkten auch künftig bedienen zu können – egal, wie sich die Nachfrage entwickelt“, so Gottsche
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