„Ich habe schon einige schwierige Phasen für die Autobranche erlebt, aber diese Mal sind es wirklich viele Themen, die uns betreffen“, erklärt KommR Ing. Wolfgang Schirak, LGO für den Fahrzeughandel in NÖ. Hinsichtlich der Umstellung auf Agentursysteme, welche die Branchen derzeit sehr beschäftigen, empfiehlt Schirak, „die betriebliche Situation mit nüchternen Gedanken zu analysieren. Es ist nicht sinnvoll an irgendetwas festzuhalten, was über kurz oder lang nicht zu halten ist“, so Schirak, der auch wieder staatliche Unterstützung für den Neuwagenkauf anregt. „Beim Bestand von derzeit 5,2 Mio in Österreich zugelassenen Pkw wird der größte Teil fürs tägliche Leben dringend gebraucht Ein rasche Erneuerung des Fuhrparks wäre eine deutliche Verbesserung für die Umwelt.“
Landesinnungsmeister Komm.-Rat Karl Scheibelhofer beklagt die erhöhten Anforderungen der Hersteller: „Nachdem wir die Krisen so weit überstanden haben, werden die Markenbetriebe von den Herstellern mit Vertriebssystemen und der Erhöhung der Standards in den Werkstätten gequält.“ Gleichzeitig müssten die Betriebe den Herausforderungen im technischen Bereich mit Systemelektronik, Assistenzsystemen und der Umstellung auf alternative Antriebe bewältigen. „Dabei bilden wir schon jetzt unsere Lehrlinge darauf aus.“
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Weitere Details zur Tagung sowie zu den Vorträgen von DI Georg Hönig (Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung Technische Kraftfahrzeugangelegenheiten) zum Thema §57a sowie von Mag. Patrick Hutmann (Weinrauch Rechtsanwälte) zu Händlerverträgen lesen Sie in der Ausgabe 2687 (14.9.) bzw. 2688 (22.9.) der AUTO Information.
