„Die Pkw-Neuzulassungen haben wieder Fahrt aufgenommen. Das erste Halbjahr 2023 brachte durchgängig Zuwächse im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Vorjahres", so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas. Man liege jedoch um 28 Prozent hinter dem Vorkrisen-Halbjahresergebnis von 2019 zurück.

Tesla verdoppelt sich
Bei den Antrieben machen Benziner mit 34 Prozent Marktanteil und Benzin-Hybride mit weiteren 21,6 Prozent den Löwenanteil unter sich aus, gefolgt von Diesel (20%) und BEV (18,4%). Letztere wachsen weiter am schnellsten und verzeichnen einen Zuwachs von 61,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Vor allem US-Hersteller Tesla treibt weiter den österreichischen BEV-Markt an. Das Top-Modell Y wurde von Jänner bis Juni 3.749 Mal zugelassen, was einen knappen Platz 2 im Gesamt-Typen-Ranking hinter dem Skoda Octavia (3.792 Stück) bedeutet. Bei den Herstellern rangiert Telsa mit 4,895 verkauften Stück mittlerweile auf Platz 9 mit einem MA von 3,9 Prozent, gegenüber dem 1. Halbjahr 2022 hat Tesla seinen Absatz in der Alpenrepublik mehr als verdoppelt (+106,9%).

Noch weit von Erholung entfernt
Die Top-Marken bleiben VW (18.637, +22,9%), Skoda (12.428, +30,8%) und Audi (8.755, +23,4%). Bei der Porsche Holding spricht man von einem sich trügerisch entwickelnden Neuwagenmarkt. Man sei noch weit von einer nachhaltigen Erholung und einer für den Autohandel gesunden Größe entfernt und lebe aktuell vom Abbau des bestehenden Auftragsbestandes. "Das Herbstgeschäft wird entscheidend sein, ob wir auftragsseitig die Basis für das kommende Jahr schaffen“, sagt Dr. Hans Peter Schützinger, Sprecher der Geschäftsführung der Porsche Holding Salzburg.

Hier die Veröffentlichung der Statistik Austria zum Herunterladen (PDF)...