Besonders in den Städten ist der Mobilitätswandel kaum zu übersehen: Lastenfahrräder, E-Bikes, E-Scooter und auch andere elektrisch betriebene Fortbewegungsmittel, die teilweise eher an so manchen Science-Fiction-Streifen erinnern, gehören längst zum alltäglichen Stadtbild. Ob es einem nun gefällt oder nicht, der Wandel findet statt und wird auch weiterhin stattfinden.
Das zeigt sich auch anhand jener Zahlen, die die Robert Bosch AG vergangene Woche im Rahmen einer Pressekonferenz präsentiert hat. Ganze 10 Prozent des Umsatzes entfielen 2022 auf Antriebs- und Fahrassistenzsysteme für E-Bikes (ja, auch E-Bikes werden mittlerweile beispielsweise mit ABS ausgestattet – man lernt nie aus). Was aber vielleicht noch mehr beeindruckt, ist die Prognose für den diesjährigen Umsatzanteil dieser Sparte: Bosch rechnet heuer mit einer Verdoppelung auf 20 Prozent des Gesamtumsatzes.
Diese Zahlen belegen einerseits, welches wirtschaftliche Potenzial neue Mobilitätslösungen bereits entfaltet haben, anderseits aber auch, welches sie für die weitere Zukunft noch besitzen.
Einige Autohändler haben bereits das Potenzial dieser neuen Mobilitätslösungen erkannt und vertreiben diese erfolgreich. Wer sich bislang noch nicht damit auseinandergesetzt hat, der sollte das nach Möglichkeit tun. Denn auch wenn das Auto in den nächsten 50 Jahren bestimmt nicht aussterben wird, sind die Kunden auch auf der Suche nach alternativen Lösungen. Und wenn Sie diese nicht bei ihrem Autohändler – der durch seine Expertise auf dem Mobilitätssektor dafür prädestiniert wäre – dann werden sie woanders auf die Suche gehen.
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