„Die neuen Verträge für Sales und After-Sales werden wie geplant bis Ende Juni unterzeichnet“, erklärt Mag. Markus Wildeis, Managing Director der Stellantis Austria Importorganisationen (Peugeot Austria, Citroen Österreich, FCA Austria und Opel Austria): „Händler, die nicht in der Planung sind, werden mit 1. Juli nicht mehr dabei sein.“
Für das Agentursystem wird es ein ‚Phase-In‘ geben, die Umstellung soll schrittweise erfolgen: „Wir machen keinen harten Schnitt, sondern fahren das System nach und nach hoch“, so Wildeis. So werde man etwa den Fakturenfluss in Absprache mit den Händlern erst nach der Sommerferienzeit aktivieren. Auch für das in Österreich wichtige Subhändler/Vermittlernetz ist eine österreichische Lösung in Ausarbeitung. Auf den für das Agentursystem bereits langsam aufgebauten Fahrzeugbestand haben die Händler natürlich Zugriff. „Wir wollen und werden uns nicht vor der Umstellung beim Volumen einbremsen“, berichtet Markus Wildeis: "Die Vision von Stellantis ist es, ein nachhaltiges Vertriebsmodell in Europa zu fördern. Mit dem neuen Retailer Modell decken wir die neuen Anforderungen der neuen phygitalen Welt ab", so Wildeis: "Denn in einer Zeit, wo die Customer Journey immer digitaler wird, kommen traditionelle Vertriebssysteme an ihre Grenzen." Selbst wenn sich dabei Systeme und Prozesse ändern, sollen die Vertriebspartner im neuen Retailer-Modell weiterhin eine zentrale Rolle spielen. "Letztendlich soll das neue Retailer-Modell eine echte Win-Win Situation schaffen, wo alle Beteiligten von diesen Veränderungen profitieren und das Kundenerlebnis immer im Mittelpunkt stehen wird“, so Wildeis.
Verhandlungen mit Händlerverbänden
„Die Verträge sind auf europäischer Ebene fertig, auf nationaler Ebene sind wir noch in Gesprächen mit den Händlerverbänden“, erklärt Wildeis. Mit den Verbänden gäbe es einen konstruktiven Austausch und eine effiziente Arbeitsbasis. „Der Spielraum ist natürlich begrenzt, aber wir kommen den Händlern nach unseren Möglichkeiten entgegen“, berichtet Wildeis.
