Landesinnungsmeister Mst. Ing. Georg Ringseis hatte dazu hochkarätige Vortragende aus der Bundesebene am 8. März in den MobilitätsCampus Wien geladen: Bundesinnungsmeister-Stellvertreter Mst. Manfred Kubik, Mst. Franz Ofer, Sprecher der Österreichischen Reparaturwirtschaft im Lack- und Karosseriebeirat sowie Mst. Alexander Bayer, Leiter des Technischen Büros beim Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs brachten unter der Moderation des ehemaligen Bundesinnungsmeisters der Karosseriebautechniker, Mst. Arthur Clark, das Thema „Schadensabwicklung gestern - heute – morgen” kurzweilig und praxisnah den Besuchern näher.
„Wir sollten keine Feindbilder aufbauen sondern zusammenarbeiten, einander verstehen und einen Dialog führen“, erklärt Alexander Bayer. Man sollte auch die Rahmenbedingungen sehen, mit denen wir in Österreich in der Schadenabwicklung zusammenarbeiten.
„Es handelt sich bei der Besichtigung um ein Gespräch unter Fachleuten, auf Augenhöhe. Und der Geschädigte muss bekommen, was ihm zusteht, nicht mehr und nicht weniger“, erklärt Ofer. Das bestätigt auch Bayer: „Zwei Sachverständige stehen sich gegenüber und beschließen einen fachlich richtigen und wirtschaftlichen Reparaturweg,“ so Bayer. In der Regel erfolge das in einer guten, partnerschaftlichen Zusammenarbeit.
Eigene Kalkulation
Dabei sei eine eigene Kalkulation sinnvoll, sind sich die Innungs-Vertreter einig. „Alle 3 Datenanbieter, Audatex, DAT und Eurotax, haben unsere Empfehlung und wir würden uns eine bessere Durchdringung in der Anwendung wünschen“, erklärt Franz Ofer. Auch Manfred Kubik ist überzeugt: „Die Werkstätten kalkulieren zu wenig.“ Dabei würde ein Kalkulationsprogramm ins Büro gehören wie ein Schraubenzieher in die Werkstätte.
