Schirak, der betont, er habe größten Respekt vor den leider nur im Bereich der EU so vehement betriebenen Bemühungen um eine möglichst lebens- und erlebenswerte Umwelt, hebt in seinem Statement die Bewertungen des Forscherteams Heinz Högelsberger (Univ. Wien) und Melanie Pichler (Univ. für Bodenkultur) hervor: Sie bezichtigen z.B. die „weltweite Automobilwirtschaft der Unfähigkeit“, die Krise der Kfz- Industrie sei „selbstverschuldet“, man habe „verabsäumt, in alternative Produkte zu investieren und SUVs gegenüber der E- Mobilität den Vorzug gegeben – „unter der Devise, man reitet das tote Pferd bis zum Ende!“
Die österreichische Fahrzeugindustrie sei „besonders verwundbar, zumal sie schwerpunktmäßig Benzin -und Dieselautos“ produziere, viele Werke in Österreich seien Zweigstellen internationaler Konzerne und unterlägen somit den Weisungen ihrer Zentralen – und die hätten in Krisenzeiten die Tendenz, Zweigwerke fallenzulassen.
Die Menschen hätten derzeit andere Probleme und Sorgen, als ein neues Auto zu kaufen: „das sollte respektiert werden, anstatt mit Steuergeld dubiose und unökonomische Konjunkturprogramme, wie die vom Wiener Fahrzeughandel und der gesamten Kfz-Branche vorgeschlagene Ökoprämie zu starten".
Wenn Melanie Pichler meint, Österreich als Exportland müsse „auf zukunftsfähige Technologien setzen und nicht nur auf Stromautos“ und als Beispiele u.a. die „Elektrifizierung von Zweirädern im Gewerbeverkehr, öffentliche Verkehrsmittel sowie vor allem neue Formen der Mobilität – was immer Frau Pichler darunter versteht!“ „dankt“ Schirak namens der österreichischen Kfz-Branche „für die bahnbrechende Empfehlung“ und bringt in Erinnerung, welche Bemühungen und welch großen – auch finanziellen – Aufwand – es gekostet habe, mittlerweile weltweit anerkannte Produktionsstätten ins Land zu holen oder hier zu behalten. Pichler habe „wohl die kindliche Vorstellung, Österreich könne es sich nach Belieben aussuchen, in welchem Technologiebereich die wirtschaftliche Zukunft des Landes sichergestellt“ werden könnte.
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