56 % der ÖAMTC-Mitglieder würden höhere Kfz-Steuern akzeptieren, falls im Gegenzug die Lohn- und Einkommenssteuern gesenkt werden. 7 von 10 Befragten glauben freilich nicht, dass die Politik eine entsprechende Ankündigung verwirklichen würde – kein Wunder angesichts der zahlreichen (Kfz-)Steuererhöhungen in den vergangenen Jahren!

 

Eine ausschließliche Erhöhung der Kfz-Steuern aus Klimaschutzgründen lehnen 86 % der Befragten ab, berichtet Bernhard Wiesinger, Leiter der ÖAMTC-Interessenvertretung: „Bei den verbliebenen 14 % hält sich die Bereitschaft mehr zu zahlen mit durchschnittlich 128 € pro Jahr in überschaubaren Grenzen." Ähnlich negativ sind die Meinungen zu einer zuletzt immer wieder diskutierten Erhöhung der Mineralölsteuer auf Dieselkraftstoff: 49 % der Autofahrer wollen stattdessen die Benzinsteuer auf das Niveau von Diesel senken, 28 % sprechen sich für die Beibehaltung des Status quo aus, lediglich 22 % teilen die unter anderem von Umweltminister Andrä Rupprechter erhobene Forderung nach einer Anhebung auf das bisherige Steuerniveau für Ottokraftstoff.

 

Für die Studie „Kfz-Steuern 2016" wurden im vergangenen Dezember 2.275 ÖAMTC-Mitglieder ab 18 Jahren befragt. Die Erhebung wurde im Rahmen der Initiative „ÖAMTC AM.PULS“ online durchgeführt. •