Derzeit seien in Tirol 700 Autos mit reinem E-Antrieb unterwegs, innerhalb von 3 Jahren soll der Anteil von 0,2 % auf 5 % des Pkw-Bestands erhöht werden, erklärte Landeshauptmann-Stellvertreter und Energielandesrat Josef Geisler. 2016 hatte sich die Zahl der E-Auto-Neuzulassungen im Jahresvergleich fast verdreifacht. An Ladeinfrastruktur gebe es in Tirol „etwa 90 öffentlich zugängliche Ladesysteme mit rund 200 verfügbaren Ladepunkten“, erklärt man beim Land. Das soll sich durch die Initiative der Tiroler Energieversorger rasch ändern.
„Ob Gast oder Einheimischer – in Tirol soll niemand Sorge haben, mit dem Elektroauto liegenzubleiben!“, sagt Geisler. Der Landesversorger TIWAG, der bis Ende des Jahres rund 1 Mio. € investiert haben wird, verdoppelt mit den für 2017 geplanten 25 weiteren Ladesystemen seine bereits bestehende Ladeinfrastruktur, so TIWAG-Vorstandsvorsitzender Erich Entstrasser.
Auch die Innsbrucker Kommunalbetriebe, die bis 2018 bei ihrer Tochter Innsbrucker Verkehrsbetriebe 397 Mio. € in die Innsbrucker Straßenbahn investieren, betreiben in der Hauptstadt Tirols 21 Ladepunkte und „sorgen in enger Abstimmung mit der Stadt Innsbruck für den Aufbau einer Infrastruktur für den Individualverkehr“ und planen, installieren und liefern auf Kundenwunsch Ladestationen. •
