In der „Malle Moto“-Klasse der Rallye Dakar an den Start zu gehen heißt, sich einer ganz besonderen Herausforderung zu stellen, nämlich den Wettbewerb ohne die Unterstützung eines Service-Teams zu bewältigen. Alle Reparaturen und Wartungsarbeiten müssen von den Fahrern selbst durchgeführt werden. Offenbar genau das Richtige für Lyndon Poskitt, der sich seit 2014 mit einer KTM 690 Rally auf Weltreise befindet und dabei immer auf sich selbst gestellt ist.
Im Rahmen seines Projekts „Races2Places“ nimmt der Ex-Flugzeugingenieur auf seiner Reise so oft wie möglich an Offroad-Rennveranstaltungen teil. Nun hat er sein Projekt also mit einem Beinahe-Klassensieg bei der Rallye Dakar 2017 gekrönt, die als eine der härtesten Dakars aller Zeiten in die Geschichtsbücher eingehen wird. Mit der Startnummer 100 und der grünen Lackierung seiner Maschine würdigte Poskitt bei seinem Einsatz den 100. Geburtstag von Motorex. •
