Die Importeure befürworten ausdrücklich eine Verschiebung von der Besitz- hin zur Benutzungsbesteuerung, sagt Kerle.

 

Weil das Modell der motorbezogenen Versicherungssteuer veraltet sei, plädieren die Repräsentanten der Hersteller dafür, die CO2-Komponente in Zukunft stärker zu berücksichtigen. Das Konzept der verbrauchsbezogenen Kfz-Steuern hatten die Importeure schon vor Jahren vorgelegt.

 

Wesentlich sei dabei, dass Veränderungen des Systems aufkommensneutral geschehen müsse und die Gesamtbelastung nicht steigen dürfe. Privilegien erwarten sich die Importeure bei der Besteuerung alternativ angetriebener Autos, damit die Kunden diese auch kaufen.

 

Skeptisch ist der Importeursverband was den Austausch aller GW bis 2050 auf neue Antriebstechnologien betrifft - zumal offen bleibe, ob E-Mobilität der Stein der Weisen sei, verwies Kerle auf die Möglichkeit des Wasserstoffantriebs. •

 

Weitere Details der Debatte um gerechtere und ökologischer ausgerichtete Kfz-Steuern enthält die aktuelle Ausgabe Nr. 2342 der „AUTO-Information“, die am 21. Oktober 2016 erscheint!