Nachdem sich seit dem Frühsommer in Deutschland bereits eine 5-stellige Zahl von Fahrern eines Dieselfahrzeugs einer möglichen Sammelklage gegen VW angeschlossen hat, sucht der Berliner Anwalt Dr. Jan-Eike Andresen nun auch in Österreich nach betroffenen Kunden. Diese können auf der seit 5. Oktober 2016 frei geschalteten Homepage www.my-right.at ihre Daten bekannt geben, anschließend erteilen sie dem Anwalt bzw. seinen Mitstreitern eine Vollmacht. Insgesamt sind in Österreich etwa 360.000 Autos von möglichen Manipulationen betroffen.

 

Andresen glaubt, dass der Wertverlust eines betroffenen Fahrzeugs im Durchschnitt zwischen 1.000 € und 1.500 € liegt, in Einzelfällen könnten es aber auch mehr als 5.000 € sein. Ist das rechtliche Eintreten gegen VW von Erfolg gekrönt, verbleiben 35 % der erstrittenen Summe beim Anwalt.

 

Auf eine Klage gegen die betroffenen Händler wurde laut Andresen bewusst verzichtet, weil diese „ja gar nicht gewusst hätten, was in Wolfsburg passiert“. •