Die Studie des Instituts für Transportwirtschaft und Logistik an der Wirtschaftsuniversität Wien zeigt sehr deutlich, dass es bei einer Erhöhung der Mineralölsteuer hauptsächlich zu einer Mehrbelastung für Österreicher komme. Der Tanktourismus, der der Schätzung zufolge jährlich zwischen 20 % und 29 % der MÖSt-Einnahmen ausmacht – dies entspricht zumindest einer Summe von 830 Mio. € –, würde deutlich zurückgehen und die Mehreinnahmen reduzieren bzw. übersteigen.
So konnten etwa bei der MÖSt-Erhöhung im Jahr 2011 um 4 Cent je Liter Benzin und 5 Cent je Liter Diesel die erwarteten Mehreinnahmen nicht erreicht werden. Der Tanktourismus ging zurück. Erst durch die MÖSt-Erhöhungen in den Nachbarländern in den Jahren 2012 und 2013 entspannte sich die Situation wieder. Daher sprach sich Klacska bei der Studienpräsentation sehr deutlich gegen jegliche Erhöhung der MÖSt aus.
Informationen zum aktuellen Konjunkturtest, welche Differenz beim Treibstoffpreis zu den Nachbarländern den Tanktourismus fördert sowie die aktuellen NZL-Zahlen von Lkw über 3,5 t entnehmen Sie bitte der aktuellen „AUTO-Information“ Nr. 2340, die am 7. Oktober 2016 erscheint. •
