Über ein „Lead Engineering“ soll investiert, gleichzeitig aber auch die jeweilige Markenidentität gewahrt bleiben. In Teams aus Ingenieuren beider Marken sollen die Kernkomponenten des Antriebsstrangs gemeinschaftlich entwickelt werden und so Plattformen für Motoren, Getriebe, Achsen und Abgasnachbehandlungssysteme entstehen, die dann markenspezifisch erweitert werden können.

 

Andreas Renschler, CEO von Volkswagen Truck & Bus und für NFZ zuständiges Vorstandsmitglied der Volkswagen AG, dazu: „Mit dem Konzept des Lead Engineering haben wir die Zusammenarbeit im F&E-Bereich zwischen MAN und Scania für die Zukunft klar geregelt. Beide entwickeln unsere Komponentenplattformen gemeinsam und bringen dabei ihre individuellen Stärken ein. Die Kulturen und Geschäftsmodelle der Marken bleiben damit gewahrt. Gleichzeitig erwirtschaften wir aber Synergien zum Vorteil aller. Das gibt uns die nötigen finanziellen Spielräume, um neue Geschäftsfelder zu erschließen, Innovationen für unsere Kunden zu entwickeln und in weitere Märkte vorzustoßen. So werden MAN und Scania auch in Zukunft führende Marktpositionen einnehmen. Denn nur mit starken Marken werden wir im nächsten Jahrzehnt zum Global Champion der Nutzfahrzeugindustrie.“ •