1824 erwarb Schneidermeister Johann Nepomuk Reithofer das kaiserliche Privileg, Wolltücher wasserdicht zu machen. Daraus entstand das größte Kautschukwerk der Donaumonarchie, das ab 1906 unter dem Namen „Semperit“ (lateinisch für „geht immer“) auf dem Markt auftrat.
30 Jahre später entwickelten die Ingenieure von Semperit einen Reifen, der eigens auf winterliche Fahrbahnen sowie auf den Einsatz abseits befestigter Straßen zugeschnitten war: Unter dem Namen „Goliath“ dominierte er in der Folge über 15 Jahre lang den Winterreifenmarkt.
Die Kompetenz bei Winterpneus hat sich Semperit, seit 1985 Teil des Continental-Konzerns, bis heute erhalten. Aktuell umfasst das Angebot an M+S-Reifen die Produkte Speed-Grip 2, Master-Grip 2 und Van-Grip 2. •
