Im Rahmen der CAM-Studie wurden 370 E-Innovationen von 19 globalen Herstellern untersucht. Demnach hängen Innovationsstärke und Marktführerschaft bei der E-Mobilität eng zusammen. So sind die innovationsstärksten Hersteller Renault-Nissan und Tesla gleichzeitig auch die Marktführer bei reinen E-Autos. Die deutschen Automobilhersteller liegen in dieser Klasse mit etwas Abstand zurück. Bei den Plug-In-Hybriden stehen sie dafür an der Spitze.

 

„Die strategische Höherpositionierung der deutschen Hersteller bei der E-Mobilität kommt spät, aber aufgrund des bisher nur langsamen Markthochlaufes noch nicht zu spät“, resümiert Studienautor Prof. Dr. Stefan Bratzel.  „Spätestens in 2 bis 3 Jahren müssen die deutschen Hersteller dann die Innovations- und Marktführerschaft bei der Elektromobilität erreichen. Einerseits, um die preisliche Hochpositionierung der deutschen (Premium-)Marken durch ein Technologieführer-Image aufrechterhalten zu können, andererseits, um vom erwarteten Markthochlauf der E-Mobilität ab Ende der 2010er Jahre profitieren zu können.“

 

Detaillierte Zahlen der CAM-Studie entnehmen Sie bitte der aktuellen Ausgabe der „AUTO-Information“ Nr. 2338, die am 23. September 2016 erscheint. •