Wirklich neues im breiten Tagesgeschäft erwartet sich ohnedies niemand, auch wenn die Zukunft der Automobilität einem spürbaren Wandel unterliegt. Voraussetzungen also, sich in der Kundengunst zu aktualisieren, denn organisch wächst der Servicemarkt längst nicht mehr. Verdrängung lautet der Trend und in manchen Ohren klingt der von den Anbietern verbreitete Optimismus penetrant.
„Lederers Medienwelt“ hat sich mit 8 medialen Fachkräften in den Hallen umgesehen, um allfällige Highlights zur Kundengewinnung für unsere Leser im Engagement vor Ort aufzuspüren. Ein harter Job, denn jeder Kramer lobt seine Ware, der Unterschied liegt oft im persönlichen Kontakt, selten im Produkt- oder Serviceangebot. Die reinen Warenbezieher werden rar, die Dienstleister ringen um ertragsorientierte Partner. Die Verteilung und oft auch die Schulung übernehmen überregional operierende Systemanbieter, die die Leitmesse zunehmend Fachbesucher kosten.
Sogenannte Hausmessen machen einen Ausflug an die Main-Metropole überflüssig und Einladungen größeren Stils sind selten geworden. Was morgen mit der Automobilität geschieht, bestimmen die Giganten und die der Mechanikbranche wenig gesonnene Politik. So ist die Automechanika vorrangig zur globalen Leistungsschau der Hersteller und seiner Zulieferanten geworden mit einem Technologiefenster in die Zukunft. Das Fußvolk kümmert sich mit Argusaugen um das volatile Tagesgeschäft. •
