In den ersten 8 Monaten des Jahres 2016 wurden lt. CAM in China rund 240.000 E- Autos abgesetzt, wodurch sich die E-Auto-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelten (+123 %) und der Marktanteil auf 1,7 % anstieg. In den USA sind die Neuzulassungen von Elektroautos im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2015 um 30 % auf 93.000 E-Fahrzeuge gestiegen.
In Europa setzt, wie CAM sagt, Norwegen seine Sonderrolle fort und kommt in den ersten 8 Monaten 2016 auf mehr als 28.000 Elektrofahrzeuge (+37 %). Großbritannien legt wie schon im Vorjahr deutlich zu und setzt im gleichen Zeitraum rund 24.000 E-Fahrzeuge ab, fast ein Drittel mehr als im Vergleichszeitraum des letzten Jahres. In Frankreich erhöhen sich ebenfalls die E-Auto Neuzulassungen deutlich auf 19.035 (+45%).
In Deutschland ist die bisherige E-Auto Bilanz des Jahres 2016 lt. CAM dagegen ernüchternd: In den ersten 8 Monaten des Jahres 2016 steht trotz Förderprämie hier nur ein Plus von 8 % auf 14.013 Elektrofahrzeuge. Dabei legen nur die Plug-in Hybride auf rund 7.976 Fahrzeuge zu (+23 %), während mit 6.037 Neuzulassungen die reinen Elektrofahrzeuge (BEV) bislang sogar zum Vorjahreszeitraum einen rückläufigen Trend aufweisen (-6,5 %).
„Insgesamt bestätigen sich die Befürchtungen, dass die Kaufprämie für Elektroautos nahezu wirkungslos verpuffen wird. Zur Steigerung der Kundenakzeptanz und Nachfrage muss zunächst das Batteriereichweiten- und Ladeinfrastrukturdefizit befriedigend gelöst werden. Die Regulations- und Förderkulissen in Deutschland sollten sich vor allem darauf konzentrieren“, so Studienleiter Prof. Dr. Stefan Bratzel.
