Laut Müller werde sich der Volkswagen-Konzern in den kommenden 10 Jahren vom Autobauer zum Mobilitätsanbieter entwickeln. Diese Veränderungen würden gravierend sein. Es gebe mehr neue Dinge als in den vergangenen 100 Jahren zu bewältigen.
Im Skandal um manipulierte Software, der vor knapp einem Jahr auftrat, bat der VW-Chef um Geduld: „Der VW-Konzern hat durch die Software-Manipulationen Regeln gebrochen und die moralischen Grenzen überschritten“, sagte der Konzernchef: Daher werde man „all diese Dinge aufklären, und zwar ohne falsche Rücksichtsnahme“. Außerdem müsse man den Kunden helfen, wo es möglich sei und aus den Fehlern die richtigen Schlüsse ziehen.
Er verstehe, wenn dies manchen Menschen nicht schnell genug gehen könne: „Doch ich kann nur um Geduld werben angesichts dessen, was wir aufzuarbeiten haben.“ Laut Müller habe die Krise auch „einige Türen geöffnet und zu Veränderungen geführt, die notwendig waren.“
Weitere Details zum Auftritt Müllers in Linz enthält die aktuelle „AUTO-Information“ Nr. 2336, die am 9. September 2016 erscheint!
