Nach einer mehrjährigen Aufholjagd scheinen sich die Stückzahlen am europäischen Automarkt zusehends einzupendeln. In den 29 von JATO analysierten Märkten wurde im Juli 2016 ein Rückgang um 2,3 % auf 1.157.889 NZL registriert. Österreich hielt sich mit einem Minus von 0,1 % vergleichsweise gut, schlimmer erwischte es beispielsweise Rumänien (-38,5 %) oder die Schweiz (-13,8 %). Andererseits wurden in einigen Ländern 2-stellige Zuwächse verzeichnet – etwa im jahrelang krisengeschüttelten Griechenland (+34,8 %) oder in Ungarn (+14,9 %). Kumuliert lag der europäische Automarkt per Ende Juli dank des starken Geschäftsgangs in der 1. Jahreshälfte noch mit 9.250.318 NZL um 7,5 % über 2015.

 

Herstellerseitig kamen die großen Verlierer im Juli 2016 aus Frankreich und Deutschland: Die gesammelten NZL von Peugeot, Citroën und DS gingen um satte 13,2 % zurück. Der nach wie vor vom Abgasskandal gebeutelte VW-Konzern musste ein Minus von 8,8 % hinnehmen. Zwar blieb die Marke VW klarer Marktführer, doch war der Marktanteil mit 11,8 % deutlich niedriger als im Juli 2015 (12,9 %). Vor allem der Golf hatte zu leiden: Während er im Vergleichsmonat des Vorjahrs auf 46.628 Anmeldungen kam, waren es im heurigen Juli nur mehr 36.540 Stück. •