Er verweist dabei auf die zahlreichen Steuern und Abgaben, die Autolenker bereits jetzt für ihre Kraftfahrzeuge bezahlen müssten, wie etwa die motorbezogene Versicherungssteuer, die Normverbrauchsabgabe, die Kraftfahrzeugsteuer, die Umsatzsteuer beim Kauf und die Mineralölsteuer auf Sprit sowie die Vignette.
„Permanent an irgendwelchen Steuerschrauben zu drehen, könne nicht die Lösung sein. Man müsse die Bevölkerung endlich entlasten und nicht ununterbrochen schröpfen“, so Steinbichler, der daher „eine Anpassung des Benzinpreises an den Dieselpreis für sinnvoll“ hält. Zahlreiche Pendler, Mütter am Land, die ihre Kinder in die Schule bringen müssen, Unternehmen, die auf den Transport angewiesen seien, und etwa die heimische Landwirtschaft dürften nicht von den horrenden Kosten für ihre Kraftfahrzeuge erdrückt werden.
Man müsse „Schluss mit der Abzocke der Autofahrer“ machen. Österreich habe eine extrem hohe Arbeitslosigkeit, eine stagnierende Wirtschaft und horrende Abgaben. „Wir müssen dringend notwendige Reformen rasch umsetzen und nicht die Systemerhalter bis zur Unendlichkeit ausnehmen“, so Steinbichler. •
