Einem österreichischen Autohändler flatterte per Fax (ohne Absender mit Schweizer Telefonnummer, siehe auch Bild unten) ein Angebot ins Haus. In diesem werden Interessenten aufgefordert, auf das Fax zu antworten, man melde sich für nähere Details dann telefonisch.
Das Gerät erkenne mobile Blitzer, Laser und Radarpistolen, sei nicht größer als eine Zigarettenschachtel und warne zuverlässig bis zu 700 m vor einer Radarfalle. Es sei in wenigen Sekunden betriebsbereit, speziell für Europa konzipiert und bereits in diversen TV-Sendern und Fachzeitschriften getestet worden.
„Ich bin selbst hereingefallen und möchte alle Kollegen davor schützen. Nachdem ich zurückgefaxt hatte, meldete sich ein sehr kompetenter Herr telefonisch“, so der Unternehmer. „Er erklärte die Funktionsweise und alle Vorzüge des Super-Radarwarners, die Kosten betrugen 750 €. Das Gerät kam per Nachnahme, ich testete es und stellte fest, es handelt sich um gut getarnten Schrott. Die von dem Anrufer angegebene Telefonnummer gab es nicht mehr, auf ein Fax erfolgte keine Reaktion.“ •
