Spätestens seit der Streit mit den „renitenten“ Zulieferern eskaliert und die VW-Gewaltigen trotz Produktionsstopp des Prestigemodells Golf alle Zeit dieser Welt für Verhandlungen haben, wird einem klar, dass diese Entwicklung nur Vorwand sein kann, die Absatzflaute gegenüber den Aktionären zu kaschieren.

 

Jahrelange NZL-Schönfärberei bei rückläufigen Märkten zeigt jetzt erste Wirkung.

 

Da kommt so ein Konflikt gerade recht, ansonsten wäre dieses Verhalten geradezu fahrlässig. Opel wiederum bedient sich der Brexit-Argumentation, um ihre Werksleistung zu drosseln. Andere werden folgen.

 

Egal welches Stillschweigeabkommen nun auch unterzeichnet wurde oder noch unterzeichnet wird: Überkapazitäten werden aufgrund des Wachstumswahns in gesättigten Märkten auch in Zukunft für gehörige Turbulenzen in der Autowirtschaft sorgen. •