Im Durchschnitt sind die privaten Pkw der deutschen Autofahrer 7 Jahre alt. Viele nennen ein noch betagteres Fahrzeug ihr Eigen: 41 % der Befragten besitzen einen Pkw, der schon länger im Einsatz ist. Doch das führt offensichtlich zu Unzufriedenheit. Bei den Fahrern von Autos mit mehr als 7 Jahren geben nur 26 % an, vollkommen zufrieden zu sein. Bei einem Fahrzeugalter zwischen 3 und 7 Jahren sind es 35 % – und bei unter 3 Jahren 54 %.
Doch obwohl die Besitzer älterer Autos weniger zufrieden sind, gibt es mit 9 % weniger unter ihnen, die gerade dabei sind, ihr Auto zu wechseln. Zum Vergleich: Bei den Besitzern 3- bis 7-jähriger Fahrzeuge sind es doppelt so viele (18 %). Die Hälfte der Befragten (50 %) kann sich vorstellen, ein besseres Auto zu fahren.
Die genannten Gründe, warum sie dennoch nicht wechseln, sind vielfältig: Etwa ein Viertel (24 %) können sich momentan kein besseres Auto leisten. 20 % sind damit zufrieden, dass ihr Pkw noch fahrtauglich ist und keine großen Reparaturen anstehen. 15 % hängen einfach zu sehr an ihrem Fahrzeug, um es zu verkaufen. 10 % scheuen den Aufwand eines Verkaufs oder können sich nicht dazu aufraffen. 5 % finden, ein besseres Auto sei ihnen das Geld nicht wert und 3 % wollen der Umwelt zuliebe nicht wechseln.
Am kompliziertesten beim Verkauf stellen sich die Autofahrer das Thema Preis vor: den richtigen Preis (28 %) zu bestimmen, die Preisverhandlungen zu führen (21 %) und einen Käufer zu finden, der bereit ist, einen angemessenen Preis zu bezahlen (38 %). 20 % gehen davon aus, dass es schwierig ist, einen vertrauenswürdigen Käufer ausfindig zu machen. Der Papierkram bei der Ummeldung (17 %), Anrufe und Probefahrten (14 %) und den Transfer des Geldes (6 %) beurteilen die Befragten als besonders unbequem. •
