In der Sache „Volkswagen ‚Clean Diesel‘ Marketing, Sales Practices and Product Liability Litigation“ kam es am 26. Juli 2016 zu einer Einigung vor Gericht. Richter Charles R. Breyer, bei dem zahlreiche Klagen von Geschädigten gebündelt sind, akzeptierte den von VW vorgelegten Vergleich, der dem Konzern 14,7 Mrd. $ (umgerechnet rund 13,4 Mrd. €) kostet. Je nach Modell und Baujahr werden 5.100 bis 10.000 $ Entschädigung gezahlt. Die Besitzer der rund 480.000 Fahrzeuge mit 2,0-l-Motor haben nun mehrere Wochen Zeit, den Vergleich zu akzeptieren.
Zu einer Ausweitung der Beschuldigten kam es unterdessen beim in Deutschland anhängenden Verfahren. Wie die Staatsanwaltschaft Braunschweig bekannt gab, erhöhte sich die Gesamtzahl an Beschuldigten um weitere 4 derzeitige und ehemalige Mitarbeiter auf 21. Es kam auch zur Durchsuchung von Büros und Privatwohnungen in Niedersachsen. •
