Demnach kann sich VW mit 5,04 Mio. Pkw und LCV (+0,8 %) auf Platz 1 halten. Dahinter folgen Toyota mit 4,99 Mio Stück (+1 %) und General Motors mit 4,77 Mio. Stück (-1,8 %). VW dürfte „insbesondere vom guten Marktumfeld in Westeuropa und China“ profitieren.
Bei den 3 deutschen Premiumherstellern Daimler (+10,3 %), BMW (+5,8 %) und Audi (+5,6 %) vermuten die Studienautoren, dass Daimler die „Premiumkrone“ von BMW zurückholen könnte.
Bei der Betrachtung der finanziellen Performance wird bei den 6 betrachteten globalen Herstellern eine EBIT-Marge von durchschnittlich 8,1 % geschätzt, 2015 lag diese bei 8,3 %. Bei der EBIT-Marge liegt in der Studie BMW mit 11,5 % vor Toyota (10 %), GM (8,3 %), Daimler (7,3 %) und VW (4,8 %), die weiterhin von Rückstellungen belastet sind.
Bei der Betrachtung der Marktentwicklung wichtiger Regionen des 1. Halbjahrs 2016 wird in China ein Anstieg um 12 % auf 10,6 Mio. Pkw und LCV gesehen, in Westeuropa +9 % auf 7,5 Mio. Stück und in Amerika +1 % auf 8,6 Mio. Stück. Rückgänge gibt es in Japan (-5 %), Russland (-14 %) und Brasilien (-25 %). Für das Gesamtjahr 2016 wird somit ein Anstieg für China mit +7 %, Westeuropa mit +6 %, Indien mit +5 % und die USA mit +2 % erwartet. Japan bleibt mit 0 % gleich, Russland mit -13 % und Brasilien mit -23 % werden einen Rückgang aufweisen. Erwartet wird eine Abschwächung des Wachstums der globalen Märkte auf rund 2 % auf 78 Mio. Pkw. •
