„Die Anstrengungen der Autohersteller zur Reduzierung der CO2-Emissionen durch die hohe Nachfrage nach SUV und Geländewagen sowie niedriger Spritpreise werden torpediert“, so Bratzel. Neben den Segmentverschiebungen führt er „die mangelnde Akzeptanz und technologische Reife von alternativen Antriebskonzepten" als Ursache für eine „insgesamt ernüchternde CO2-Bilanz“ an.
„Der Höhepunkt des Dieselmotors als Antriebstechnologie scheint im globalen Maßstab bereits überschritten“, prognostiziert Bratzel. Seiner Meinung nach werden die Hersteller den Dieselmotor zum Erreichen der CO2-Ziele 2020/2021 benötigen, dieser werde „allerdings von Politik aber auch Herstellern zunehmend hinterfragt“ und „die Kosten des Diesels für die Abgasreinigung deutlich steigen“. Somit werde „eine Elektrifizierung der Fahrzeugmodelle für die Automobilhersteller zum Einhalten der CO2-Grenzwerte immer entscheidender.“ •
