Was das Urteil des Deutschen Bundesgerichtshofs nun für den künftigen Markenauftritt von Santander in Deutschland betrifft, bleibt unklar. Wir wissen jedoch, dass die Logos auch in anderen Ländern gleich verwendet werden. Es würde nach 6 Jahren gerichtlicher Auseinandersetzung nicht verwundern, wenn jetzt der Santander-Auftritt in Millionen-Euro-Höhe einheitlich auf den deutschen Standard ausgerichtet wird – auch in Österreich. Dafür werden halt zusätzlich ein paar hundert Mitarbeiter „geopfert“, was bei den allgemeinen Sanierungsplänen von Banken kaum mehr ins Gewicht fällt. Und den Gewerkschaften ist egal, welches Rot letztendlich im Marktauftritt verwendet wird. Schließlich heißt es ja im Pseudosozialistenjargon „Rot bis in den Tod ...!“. •