Seit 34 Monaten wächst der europäische Automarkt. Im Juni 2016 wurde laut der Herstellervereinigung ACEA ein Plus um 6,9 % auf 1.459.508 NZL verzeichnet, was beinahe dem vor der Wirtschaftskrise erreichten Höchstwert aus dem Jahr 2007 entspricht. Kumuliert gab es im bisherigen Jahresverlauf eine Steigerung um 9,4 % auf 7.842.965 NZL. Unter Berücksichtigung der nicht in der EU vertretenen Länder Island, Norwegen und der Schweiz wurden im Juni 2016 1.507.303 NZL (+6,5 %) bzw. kumuliert 8.090.870 NZL (+9,1 %) registriert.
In Österreich wurden, wie bereits berichtet, im Juni 2016 10,8 % und im gesamten 1. Halbjahr 2016 6,3 % Marktwachstum erzielt. Das ist freilich wenig beeindruckend: Geringer waren die kumulierten Zuwächse nur in Rumänien (+2,8 %) und Großbritannien (+3,2 %), die Niederlande verzeichnete als einziger EU-Mitgliedsstaat rückläufige Anmeldungen (–3,6 %) – erklärbar durch ein steuerlich verursachtes Zulassungsfeuerwerk im Vergleichszeitraum 2015.
Die höchsten prozentuellen Zuwächse wurden in der ersten Hälfte des heurigen Jahres in Zypern (+40,3 %) erzielt. Auch die wichtigen Märkte Italien (+19,2 %), Spanien (+12,5 %), Frankreich (+8,3 %) und Deutschland (+7,1 %) entwickelten sich positiv. •
