SPÖ-Clubchef Bernhard Auinger votiert für die Erweiterung der Kurzparkzone in Schallmoos, wo der nunmehr im Besitz von Volkswagen stehende Autogrossist und Einzelhändler seine Zentrale mit tausenden Arbeitsplätzen unterhält, um andererseits einem Garagengroßprojekt für die Mitarbeiter zuzustimmen.

 

Grüne-Bürgerlisten-Gemeinderat Bernhard Carl mosert dagegen, denn wozu brauchen die Grünen das Auto? Der kurzsichtige Mann vergisst dabei, dass Porsche Austria ihr Geld mit Autos verdient und zahlreiche Arbeitsplätze im gesamten Bundesgebiet schafft und erhält – und tatsächlich sind Arbeitszeiten nicht immer mit öffentlichen Verkehrsmitteln vereinbar.

 

Vielleicht gibt man dem Kultur-, Verkehrs-, Bildungs-, Umwelt- und Gesundheitssprecher der Salzburger Bürgerliste das heute veröffentlichte Sparpapier von Volkswagen in die Hand, worin harte Zeiten für die Lieferanten angekündigt werden, nämlich mit dem Hersteller in allen Disziplinen zu sparen, um die Investitionen in Zukunftsthemen wie E-Mobilität und selbstfahrende Autos zu erwirtschaften.

 

Herr Carl, die VW-Leute sind da sehr flink, die Verwaltung gleich nach Wolfsburg zu verlegen und dem AMS eine Lawine an Arbeitslosen zu bescheren. Die geistige Effizienz insbesondere unserer umweltorientierten Politiker endet wohl wirklich am Fahrradsitz oder in der Prostitution. Denn der Konter der roten Politgarde ist um nichts gescheiter, wenn zur Argumentation der Gegenseite herangezogen wird, dass Mitarbeiterinnen – gibt es denn in unserer offenen Gesellschaft denn keine männlichen Prostituierten? – auf dem bestehenden Parkplatz in der Samergasse, angeblich regelmäßig vom ältesten Gewerbe der Welt belästigt und zum Sicherheitsproblem werden.

 

Dümmer geht's wirklich nimmer!